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Stiftung Warentest Pressemitteilungen
Die Pressemitteilungen der Stiftung Warentest informieren über aktuelle Untersuchungen von test, Finanztest und test.de und stellen neue Bücher und Spezial-Hefte vor.
19.09.2017 07:03 -

Jeder Mensch kann durch Unfall oder Krankheit in die Lage kommen, nicht mehr selbst entscheiden zu können. Selbst Ehepartner dürfen nicht automatisch füreinander sprechen. Die Stiftung Warentest rät daher jedem Erwachsenen, eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung aufzusetzen. Was man dabei beachten sollte und wie Vollmacht und Verfügung aussehen sollten, beschreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Oktober-Ausgabe.

Mit einer Vorsorgevollmacht beauftragt man einen anderen Menschen, im Notfall anstelle von einem selbst zu entscheiden, zum Beispiel im Krankenhaus, in der Bank oder gegenüber dem Vermieter. Welche Aufgaben genau ein Bevollmächtigter übernehmen soll, legt der Vollmachtgeber in der Vollmacht fest. Für eine Vorsorgevollmacht gelten nur wenige Formvorschriften. Der Text kann handschriftlich verfasst sein. Um nichts zu vergessen, hilft es, ein vorgefertigtes Formular auszufüllen. Das Dokument sollte eigenhändig unterschrieben und mit Datum versehen sein. Eine Beglaubigung der Unterschrift oder die Beurkundung durch einen Notar ist nicht notwendig, manchmal aber sinnvoll. Der Artikel erklärt, wann.

Statt einen anderen Menschen zu bevollmächtigen, kann man auch jemanden mit einer Betreuungsverfügung für den Notfall als Betreuer vorschlagen ? etwa für medizinische, rechtliche oder behördliche Angelegenheiten. Ein Betreuer kann nicht automatisch handeln ? er wird von einem Gericht beauftragt und unterliegt dessen Kontrolle. Als Betreuer kommen Angehörige oder Nachbarn in Betracht oder eine fremde Person, die als ehrenamtlicher Betreuer tätig ist und über einen Betreuungsverein vermittelt wird.

Kostenlose Formulare der Stiftung Warentest für Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung mit Ausfüllhilfe gibt es online unter www.test.de/vorsorgeformulare-pdf.

Der ausführliche Artikel erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.09.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/vollmacht abrufbar.

Finanztest-Cover

19.09.2017 07:02 -

Keine Vorsorgeform hat einen so schlechten Ruf wie die Riester-Rente. Doch nüchtern betrachtet lohnt sie sich für viele immer noch, wenn sie den richtigen Vertrag wählen und die staatliche Förderung ausnutzen. Welche Riester-Verträge für welchen Spartyp am besten sind, ermittelte die Zeitschrift Finanztest für ihre Oktober-Ausgabe.

Zu teuer, zu bürokratisch, zu unrentabel ? die Kritik an der Riester-Rente ist vielfältig und häufig berechtigt. Dennoch hat Riestern einen entscheidenden Vorteil: Hier gibt es staatliche Zulagen und Steuerersparnisse, die alleine schon für eine gewisse Rendite sorgen. Doch es ist nicht leicht, gute Angebote zu finden. Bei den klassischen Riester-Rentenversicherungen mit garantierter Mindestrente und bei Riester-Banksparplänen haben die Tester keinen einzigen Tarif gefunden, den sie mit Gut bewerten. Das hängt auch damit zusammen, dass immer weniger Versicherer diese Form der Riester-Rente anbieten.

Deutlich besser sieht es bei den Riester-Fondssparplänen und Fondspolicen aus, die die höchsten Ertragschancen bieten. Finanztest empfiehlt sechs Riester-Fondssparpläne und drei Riester-Fondspolicen.

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bremen hat Finanztest untersucht, ob Riester-Anbieter bei der Anlage der Beiträge und staatlichen Zuschüsse ethische Belange berücksichtigen. Viele schließen geächtete Waffen oder Kinderarbeit aus. Doch es gibt kein Produkt, das ökonomisch uneingeschränkt empfehlenswert ist und gleichzeitig weitreichende ethische Ausschlusskriterien bietet.

Der ausführliche Test Riester-Rente erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.09.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/riester-rente abrufbar.

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19.09.2017 07:01 - Digitale Makler - Vermittlung und Verwaltung von Versicherungen per App

Jeder braucht sie, aber nicht jeder beschäftigt sich gern mit ihnen: Versicherungen. Digitale Makler können lästige Aufgaben übernehmen, indem sie etwa einen bestehenden Versicherungsschutz prüfen und optimieren. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Zeitschrift Finanztest von sieben Makler-Apps ?Knip? und ?Clark? mit Gut bewertet, aber insgesamt einiges auszusetzen am Datenschutz, an den AGB und an der Beratungsqualität, dem wichtigsten Prüfkriterium.

Schöne neue Versicherungswelt: Makler-Apps vermitteln zwischen Kunden und Versicherungsgesellschaften. Sie beraten und dürfen für ihre Kunden tätig werden ? dafür benötigen sie ein Mandat. Worüber sich manche User im Netz aufregen, konnten die Experten von Finanztest bestätigen: nur wenige Apps gaben sich im Testzeitraum klar als Makler zu erkennen.

Ist das Mandat per fingergewischter Unterschrift auf dem Handybildschirm erteilt, geht es an die Bestandsaufnahme. Das bedeutet, die App fragt den Kunden nach Lebensumständen und bestehenden Versicherungsverträgen. Bei den Versicherern holt die App dann weitere Details der vorhandenen Verträge ein. Auf dieser Grundlage kann sie dem Kunden neue oder optimierte Verträge anbieten und erhält für ihre Dienste vom Versicherer eine Direktvergütung. Auch die Kommunikation wird leicht gemacht ? per Chat, Telefon und E-Mail.

Geeignet sind solche Apps laut Finanztest eher für informierte, online-affine Kunden. Nur zwei der geprüften Programme waren in puncto Datenschutz unkritisch, andere sendeten mehr Daten als nötig. Keine App beriet in allen Fragen sehr gut, sie hatten aber durchaus Stärken. Die eine beriet gut über Unfallversicherungen, schwächelte aber bei der Haftpflicht, bei der anderen war es genau anders herum.

Der Artikel ?Digitale Makler? findet sich in der Oktober-Ausgabe von Finanztest und online unter test.de/versicherungsapps.

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19.09.2017 07:00 - Versicherungen auf Reiseportalen - Oft zweite Wahl

Online-Reiseportale verkaufen mit der Reise gleich den Versicherungsschutz mit, doch es gibt bessere und preiswertere Angebote direkt beim Versicherer. Die Stiftung Warentest hat auf neun umsatzstarken Reiseportalen die Qualität der angebotenen Versicherungen geprüft und die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht.

Alle Versicherungsangebote im Test enthalten einen Reiserücktritts- und Reiseabbruchschutz, einzeln oder als Teil eines Pakets. Doch oft enthalten die Pakete auch wenig sinnvolle Versicherungen. Zum Beispiel lohnt sich der Abschluss einer Reisegepäckversicherung meist nicht. Außerdem können Kunden beim Abschluss der Versicherung bei der Reisebuchung leicht in Verträge schlittern, die sich automatisch verlängern und verteuern. Den Reiserücktrittsschutz gibt es auf allen getesteten Portalen nur mit einer hohen Selbstbeteiligung von 20 Prozent und beim Auslandsreisekrankenschutz gibt es weit bessere Angebote jenseits der Reiseportale.

Wer ein Reiseportal besucht, möchte in erste Linie eine Reise buchen und keine Versicherung abschließen. Durch die Vermarktung der Policen werde von einigen Portalen Druck erzeugt und von wichtigen Details abgelenkt. Kunden sollten genau hinschauen, was sie anklicken. Versicherungen müssen sie nicht zeitgleich mit der Reisebuchung abschließen. Für die Auslandsreisekrankenversicherung haben sie bis zum Tag der Abreise Zeit. Die Reiserücktrittversicherung können sie meist bis 30 Tage vorher abschließen.

Der ausführliche Test erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.09.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/buchen-mit-police abrufbar.

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18.09.2017 17:37 - Crowdfunding - Erster Insolvenzantrag bei Immobilienprojekt

Erstmals müssen Anleger bei einem Crowdfunding-Immobilienprojekt um ihr Geld fürchten: Über die Internet-Plattform Zinsland.de liehen sich zwei Projektentwicklungsgesellschaften Geld von Anlegern für den Bau der Mikroapartmenthäuser Luvebelle in Berlin-Tempelhof. Wenige Wochen vor einem geplanten Rückzahlungstermin meldeten sie Insolvenz an. Das berichtet test.de, das Onlineportal der Stiftung Warentest. ?Der Fall illustriert, welch böse Überraschungen beim Crowdfunding drohen können, denn die Finanzierungsstruktur wirkte in der Fundingphase eher risikoarm?, sagt Renate Daum, Finanzexpertin der Stiftung Warentest.

Bei Schwarmfinanzierungen beziehungsweise Crowdfunding stellen Internetplattformen Projekte und Unternehmen vor und nennen die gewünschte Summe, die sie für die Finanzierung eines Projekts oder Vorhabens benötigen. Während einer festgelegten Zeitspanne entscheiden Anleger, ob sie Geld zusagen. In der Regel verleihen sie es gegen Zinsen und akzeptieren, im Insolvenzfall erst nachrangig bedient zu werden. Immobilienangebote zum Bau, Umbau oder der Sanierung von Gebäuden sind in diesem Jahr mit großem Abstand das führende Segment innerhalb des Crowdfundings.

7 Prozent Zinsen pro Jahr bot die Conrem-Ingenieure GmbH der Crowd im Jahr 2016 bei Luvebelle, einem Projekt, das aussichtsreich und wegen des hohen Kapitaleinsatzes des Entwicklers als eher wenig riskant erschien. Die von den Projektgesellschaften genannten Gründe für den Insolvenzantrag sind nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Die vielen offenen Fragen rund um den ersten Insolvenzantrag im Bereich Immobilien-Crowdfunding zeigen laut Stiftung Warentest, dass selbst bei vermeintlich konservativ strukturierten Angeboten hohe Risiken bestehen.

Der ausführliche Artikel ist kostenfrei auf www.test.de/crowdfundig-insolvenz abrufbar.

18.09.2017 12:04 -

Keine Angst vor Kimchi, Räucherfisch, Limoncello oder Gravlax! All das und noch viel mehr kann man selber machen und künftig hoch erhobenen Hauptes an Supermarktregalen vorbeischlendern. Wie Hobbygourmets aus frischen Zutaten in wenigen Schritten mehr als 44 leckere Kleinigkeiten zaubern, verrät ein neues Buch der Stiftung Warentest: Meine DIY-Küche. Geschrieben von der Kölnerin Agnes Prus und liebevoll gestaltet ist es der Ausruf zum Trend der Zeit: Do it yourself, mach?s selbst!

Dieses Buch macht Spaß ? und Mut. Wer nach dem Café-Besuch den Wunsch verspürt, Amarettini selber zu backen, muss nur noch schauen, was er dafür braucht, und kann dann sofort loslegen. Ebenso sind Tees leichter herzustellen als viele denken, genau wie Nussmus oder Currypaste. Das alles ist natürlich auch hervorragend geeignet als originelles Geschenk für Familie, Freunde und Kollegen.

Vorausgesetzt werden lediglich eine gewisse Küchenausstattung, die eigentlich jeder hat, und dazu Experimentierfreude, Abenteuerlust und gnädige Toleranz mit sich selbst, wenn die kreisrund geplanten Macarons zu oval werden oder die Sahnebonbons brechen. Beim nächsten Mal klappt?s besser, weiß die Autorin.

Auch das selbst gezauberte Granola ist kinderleicht herzustellen, verlangt aber in den letzten zehn Ofenminuten aufmerksame Beobachtung, damit es nicht zu dunkel wird. Für leckere Delikatessen, so beweist das Buch, muss man kein Sternekoch sein und auch keine Profiküche haben.

Meine DIY-Küche hat 207 Seiten, ist ab dem 19. September 2017 für 16,90 Euro erhältlich und kann online bestellt werden unter www.test.de/diy-kueche.

Noch mehr Rezepte gibt es auf dem Instagram-Account der Stiftung Warentest #issmalgut.

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18.09.2017 12:03 - Ratgeber Heimkino und Sound - Kinofeeling im Wohnzimmer

Filme werden schon lange nicht mehr nur fürs Kino gemacht. UHD Blu-ray-Discs, große Fernseher, leistungsstarke Beamer und ausgefeilte Soundsysteme machen das Erlebnis der großen Leinwand inzwischen auch zu Hause möglich. Wie das geht, erklären die Experten der Stiftung Warentest im neuen Ratgeber Heimkino und Sound.

Für den perfekten Ton im Heimkino sind nicht unbedingt teure Anschaffungen nötig. Der Ratgeber verrät kleine Tricks mit großer Wirkung, die die Ausbreitung des Klangs im Raum positiv beeinflussen und so für einen hörbar besseren Sound sorgen. So erfährt man, wie die Lautsprecher richtig aufgestellt werden, was es mit dem neuen 3D-Sound auf sich hat und wie alle Geräte optimal an den AV-Receiver angeschlossen werden.

Wer auf der Suche nach neuen Boxen oder einem neuen TV-Gerät ist, weiß jetzt, auf welche technischen Merkmale es beim Kauf ankommt. Selbstverständlich gibt es auch Bewertungen und Technikempfehlungen der Stiftung Warentest. Ein ganzes Kapitel widmet sich den großen Streaming-Diensten wie Netflix und Co.

Heimkino und Sound hat 208 Seiten und ist ab dem 19. September für 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/heimkino-buch.

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