test.de
Stiftung Warentest Pressemitteilungen
Die Pressemitteilungen der Stiftung Warentest informieren über aktuelle Untersuchungen von test, Finanztest und test.de und stellen neue Bücher und Spezial-Hefte vor.
25.07.2017 07:00 - Heckenscheren - Nur 6 von 15 Akku-Heckenscheren sind gut

Nur 6 von 15 Geräte schneiden beim aktuellen Heckenscheren-Test der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil Gut ab. Die Tester bemängeln u. a. kurze Laufzeiten, lange Ladezeiten für die Akkus, Totalausfälle im Dauertest und schwierige Akkuwechsel. Es gibt aber auch günstige gute Akku-Heckenscheren ab 172 Euro.

Die beste Standard-Heckenschere ist ein leistungsstarkes Markenmodell für 246 Euro, das auch bei dickeren Zweigen den schnellsten und besten Schnitt liefert und problemlos zu handhaben ist. Nur knapp dahinter liegt das Modell eines anderen Anbieters für nur 172 Euro. Hier ist der Schnitt eine Stufe schlechter, dafür ist das Gerät leichter und damit etwas angenehmer zu handhaben. Für hohe Hecken eignen sich Langstiel-Heckenscheren. Der Testsieger kommt von der gleichen Firma wie der bei den Standard-Heckenscheren und kostet 585 Euro. Gut ist aber auch noch ein weitere Langstiel-Heckenschere, die mit 233 Euro nicht halb so viel kostet.

Neben den sechs guten Modellen gab es sechs befriedigende, zwei mit dem Urteil Ausreichend und eine mangelhafte Heckenschere. Die Akkuladung von einem Modell war schon nach 24 Minuten aufgebraucht, bei zweien betrug die Ladezeit des Akkus über vier Stunden. Auch der Wechsel des Akkus klappte nicht bei allen problemlos. Die Tester bedauern zudem, dass die Akkus nicht untereinander austauschbar sind. Zwei Heckenscheren versagten beim Dauertest. Eine hatte einen Motorschaden, bei einer anderen ging das Getriebe früh kaputt.

Für ihre Webseite test.de hatte die Stiftung Warentest vor zwei Wochen die Akku-Heckenschere Florabest von Lidl für rund 60 Euro einem Schnelltest unterzogen. Das Fazit für die Heckenschere, die noch zu haben ist: Eine gute Wahl nicht nur für Sparfüchse.

Der ausführliche Test Heckenscheren erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.07.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/heckenscheren abrufbar.

test-Cover

18.07.2017 07:02 - Rentencheck - Wo es die beste Hilfe bei der Rentenplanung gibt

Wer Unterstützung bei seiner Rentenplanung und Altersvorsorge sucht, sollte zunächst zur Deutschen Rentenversicherung gehen. Weniger gut geeignet sind Versicherungsvermittler und Banken. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einer Stichprobe zum Rentencheck. ?Die Beratungsleistung reicht von ordentlich bis lausig?, sagt Katharina Henrich, Finanzexpertin der Stiftung Warentest.

Die Testerinnen der Stichprobe erwarteten von den Beratern eine Bestandsaufnahme ihrer bisherigen Rentenansprüche, Hochrechnungen zum Rentenbeginn, die Feststellung eventueller Rentenlücken und Vorschläge, diese zu füllen. Dabei stellten sie fest, dass es eine Lotterie ist, ob man eine gute Beratung bekommt. Denn Steuern und Sozialabgaben werden kaum konsequent in die konkreten Rechnungen mit einbezogen und oft scheitert es schon an der Bestandsaufnahme.

Anlaufstelle für die erste Beratung sollte die Deutsche Rentenversicherung sein, die unter www.eservice-drv.de eine eigene Altersvorsorgeberatung anbietet. Die Qualität der Beratung ist aber sehr unterschiedlich. Wer nicht zufrieden ist oder noch Fragen hat, sollte einen zweiten Termin bei einem anderen Berater ausmachen.

Die Stichprobe bei einer Bank brachte hingegen wenig Konkretes. Zwar bekamen die Testerinnen schnell einen Termin, die Beratungsqualität war aber nicht einheitlich ? ein Gespräch dauerte nur 15 Minuten ? und die Auskünfte zur Rentenlücke waren vage. Auf Steuern und Sozialabgaben gingen die Berater kaum ein. Auch die beiden Beratungen bei Versicherungsvermittlern waren wenig aufschlussreich. Es gab keine systematische Erfassung der Anwartschaften und es wurden auch keine Unterlagen ausgehändigt.

Der ausführliche Rentencheck und Tipps für eine gute Vorbereitung erscheinen in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 19.07.2017 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/rentenberatung abrufbar.

18.07.2017 07:01 -

Statussymbol oder Fortbewegungsmittel: Ein Fahrrad kann teuer sein, und entsprechend attraktiv für Diebe. Ist es weg, zahlt unter bestimmten Bedingungen die Hausratversicherung ? oder eine spezielle Fahrradversicherung, die sich laut Stiftung Warentest vor allem lohnt, wenn es sich um ein teures Rad handelt, wie etwa ein gutes Rennrad oder ein E-Bike. Oder wenn man in einer Stadt wohnt, in der öfter mal Räder verschwinden. 25 Versicherungen für hochwertige Fahrräder wurden untersucht. Das Ergebnis: Ein 500-Euro-Rad kann man schon für 46 Euro im Jahr gut und günstig versichern, ein 2.500 Euro teures E-Bike für 66 Euro, ein 4.000 Euro teures mit 100 Euro.

?Spezielle Fahrradversicherungen schützen oft vor mehr Gefahren als ein Zusatztarif in der Hausratversicherung?, so Redakteurin Marieke Einbrodt von der Stiftung Warentest. ?Einige leisten etwa auch bei Unfallschäden. Trotzdem müssen sie nicht teurer sein, je nach Wohnort sind sie sogar günstiger.? Wer keine Hausratversicherung hat, in der ein Rad mitversichert ist, kann so eine Extrapolice abschließen. Zehn von elf Anbietern zahlen laut der August-Ausgabe von Finanztest auch, wenn einem das Rad geraubt, also aus der Hand gerissen wird. 21 Policen beinhalten sogar Vandalismusschäden.

Die Hausratversicherung übernimmt in der Regel die Kosten, wenn ein Rad aus Wohnung oder Garage geklaut wird; für einen Mehrbetrag oft auch bei einfachem Diebstahl, also wenn das Rad draußen nur mit einem Schloss gesichert war, und oft sogar auch bei nächtlichem Diebstahl. Es lohnt sich also immer, genau nachzulesen, was überhaupt versichert ist und abzuwägen, wie umfangreich der benötigte Schutz sein soll. Die speziellen Fahrradtarife leisten zwar mehr, aber manchmal nur unter bestimmten Bedingungen. So muss das Rad etwa fest angeschlossen sein oder mit einem Schloss einer vorgegebenen Marke gesichert werden. Die Stiftung Warentest veröffentlicht in der nächsten Ausgabe von ?test? auch einen Test von Fahrradschlössern.

Der ausführliche Bericht ?Rad- und E-Bike-Versicherung? erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 19.07.2017 am Kiosk) und ist unter www.test.de/fahrradversicherung kostenpflichtig abrufbar.

Finanztest-Cover

18.07.2017 07:00 - Rechtsschutz - Nur 14 von 54 Versicherungen sind gut

Viele neue Angebote der Rechtschutzversicherer sind teurer und schlechter als noch im letzten Test aus dem Jahr 2014. Wer schon gut versichert ist, sollte deshalb nicht wechseln. Neukunden haben 14 gute Tarife zur Wahl. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung Rechtsschutzversicherungen für die August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Im Test waren Familienpakete für die Lebensbereiche: Privat, Beruf und Verkehr. Partner und Kinder sind mitversichert. Rechtschutz für Mieter oder Eigentümer muss dazu gebucht werden. Von 54 untersuchten Rechtsschutzversicherungen verdienen nur 14 Angebote das Qualitätsurteil Gut. Das billigste gute Angebot kostet 244 Euro im Jahr. Die Preise sind allerdings in den letzten Jahren gestiegen. ?Die Versicherer werben zwar mit mehr Service, Hotlines und Mediation, doch was am Ende zählt, ist die unkomplizierte Übernahme von Anwalts- und Gerichtskosten?, so Michael Sittig, Finanztest-Experte.

Wer in Rente geht, kann einen günstigeren Seniorentarif abschließen und spart damit Geld. Der günstigste gute Seniorentarif ist schon für rund 170 Euro im Jahr zu haben.

Der ausführliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 19.07.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/rechtsschutz abrufbar.

Finanztest-Cover

17.07.2017 07:00 -

Eine Rückabwicklung der Lebens- oder Rentenversicherung kann sich für Millionen Kunden lohnen: Selbst lange nach dem Vertragsende sind oft noch Tausende Euro Nachschlag drin. Grund sind massenhaft fehlerhafte oder unvollständige Widerspruchsbelehrungen, wie Finanztest berichtet.

Es geht um gewaltige Summen: Nach Schätzungen der Verbraucherzentrale Hamburg sind 20 bis 24 Millionen Versicherungen rückabwickelbar. Dabei geht es um Lebens- und Rentenversicherungsverträge, darunter auch viele Riester- und Rürup-Rentenversicherungen, die zwischen Ende Juli 1994 und Ende 2007 abgeschlossen wurden. Diesen Verträgen können Versicherte nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch heute noch widersprechen, wenn sie eine fehlerhafte Widerspruchsbelehrung enthalten.

Eine Rückabwicklung bringt meist mehr Geld als eine Kündigung, weil die Versicherer dann alle Prämien einschließlich der hohen Abschluss- und Verwaltungskosten komplett erstatten müssen. Abziehen dürfen sie lediglich die Beiträge für den Versicherungsschutz wie Risikobeiträge für den Todesfallschutz.

?Ohne Hilfe von Profis haben Laien aber kaum eine Chance, ihr Recht durchzusetzen?, sagt Finanztest-Expertin Ariane Lauenburg. Verbraucher, die schlechte Verträge loswerden wollen, können sich an die Verbraucherzentrale Hamburg, einen Anwalt oder einen Dienstleister wenden, die auf den Widerspruch von Versicherungsverträgen spezialisiert sind. Schon heute haben Versicherte in Hunderten von Fällen mehrere Tausend Euro erstattet bekommen, berichtet Finanztest. Die Zeitschrift zeigt in der August-Ausgabe an Beispielen, wie das funktioniert. Online ist der Artikel unter www.test.de/lebensversicherung-widerspruch verfügbar.

17.07.2017 06:40 - Stiftung Warentest und ADAC warnen - Zwei Kindersitze sind ein Sicherheitsrisiko

Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor den Kindersitzen Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro SmartClick Base und vor dem Grand-Sitz von Jané. Bei den von den Verbraucherschutzorganisationen durchgeführten Tests lösten sie sich beim Frontalcrash. Somit besteht ein hohes Sicherheitsrisiko. Beim Crash löste sich beim Recaro die Sitzschale von der Isofix-Station und flog in hohem Bogen durch das Prüflabor. Im realen Unfallgeschehen könnten sich Kind und Mitfahrer schwer verletzen. Der Grand-Sitz von Jané kann für Kinder bis 18 Kilogramm mit Isofix eingebaut werden. Die Isofix-Verbindung hielt den enormen Kräften beim Frontalcrash aber nicht stand und löste sich ebenfalls. Die Stiftung Warentest und der ADAC raten vom Kauf dieser Modelle ab.

Bereits beim gemeinsamen Test im letzten Jahr flog ein Kinder-Dummy mitsamt dem Autokindersitz Optia von Recaro beim frontalen Aufprall nach vorne. Der Hersteller reagierte und tauschte die betroffenen Isofix-Stationen Recaro Fix aus. Doch beim Nachfolgemodell Recaro SmartClick Base wiederholte sich nun das Szenario. Auch der Grand-Sitz von Jané birgt ein hohes Sicherheitsrisiko, weil sich der Sitz ebenfalls beim Frontalcrash löst. Wer bereits einen dieser Autokindersitze gekauft hat, sollte sich an den Anbieter wenden.

Stiftung Warentest und ADAC haben sowohl Recaro als auch Jané gebeten, Stellung zu den gravierenden Ergebnissen zu nehmen. Beide können sich die Ergebnisse nicht erklären und suchen nach den Ursachen. Jané stoppt zudem vorübergehend die Auslieferung des Grand-Sitzes an die Händler.

Weitere Informationen finden sich unter www.test.de/warnung-autokindersitz, gute Kindersitze sind in der Datenbank unter www.test.de/kindersitze zu finden.

14.07.2017 07:00 - Dispozinsen - Neue Tricks von Banken

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost verlangt bei ihren Konten Direkt und Klassik 13,75 Prozent für die Kontoüberziehung. Im Schnitt liegt der Dispozins bei 9,78 Prozent, obwohl sich Banken zu 0 Prozent Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen können. Dies ergab ein großer Test von 1377 Banken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken der Zeitschrift Finanztest.

Nachdem inzwischen fast alle Banken ihren Dispozins im Internet veröffentlichen, hat Finanztest neue Methoden aufgedeckt, mit denen vor allem Volks- und Raiffeisenbanken im ländlichen Raum bei der Zinsanpassung tricksen. Bei anderen hapert es an der Transparenz.

Seit Juni 2010 müssen Verbraucher nachvollziehen können, wie und wann sich die Zinsen verändern. Die Banken legen seitdem in einer Zinsanpassungsklausel fest, wie und an welchen Referenzwert sie den Dispozins koppeln. Das ist häufig der EZB-Leitzins oder der 3-Monats-Euribor.

Doch nicht wenige Banken tricksen. Einige senken den Dispozins nicht oder nicht mehr, wenn der Referenzzins in den Minusbereich geht. Sie behandeln einen negativen Zins wie null. Eine andere ändert einfach ihre Zinsanpassungsklausel zuungunsten der Kunden. Dann beträgt der Zinssatz statt wie im letzten Jahr 8 Prozent plus 3-Monats-Euribor nun 10 Prozent plus 3-Monats-Euribor.

Bei einigen Banken ist immer noch nicht die genaue Höhe des Dispozinses erkennbar. Im Preisverzeichnis steht dann ?Referenzzinssatz + Aufschlag von x Prozent?. Andere machen ihn von der Bonität des Kunden abhängig oder verstecken die Information über den Dispozins unter Stichworten wie ?Wohnimmobilienkreditrichtlinie Girokonto? oder ?Wunschkredit?.

Flächendeckend haben die Direktbanken die günstigsten Dispozinsen. Die Deutsche Skatbank berechnet im Girokonto Flat 0 Prozent, beim Kontomodell Trumpf 4,17 Prozent.

Dispozinssätze für alle 1377 Banken im Test finden sich kostenlos unter www.test.de/dispo, eine Datenbank mit rund 250 Girokonten im Vergleich unter www.test.de/girokonto. Der Test erscheint auch in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 19.07.2017 am Kiosk.)

Newsletter-Box
Fotogalerie
Unser Freunde
INFO